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Dachsanierung Burg Hülshoff im Münsterland

Burg Hülshoff wurde 1417 Stammsitz der Familie Von Droste-Hülshoff und ist ein Kleinod unter den zahlreichen Wasserburgen des Münsterlands. Umfangreiche Maßnahmen zur Sicherung und Sanierung des Baudenkmals wurden unter Federführung des Münsterer Architekten Bernhard Mensen im Sommer 2016 durchgeführt.

Die ehemalige Scheune und der eckständige Gärtnerturm bekamen eine neue Dacheindeckung.

Eine Herausforderung bestand in einem einbetonierten Hühnerstall unter dem Steildach des Scheunendaches aus den 1960er-Jahren, dem damit die untere Deckenbalkenlage fehlte. Deshalb und weil die spätere Nutzung des Dachraums noch nicht feststeht, durfte die Betonkonstruktion nicht einfach herausgenommen werden. Es musste also um diesen Betoneinbau herumgebaut werden. Hier mussten für eine zukünftige Veränderung der Statik Spannschlösser vorgesehen werden, um das Sparrendach funktionsfähig zu halten.

Beim Unterdach entschied sich Architekt Mensen aus denkmalrechtlichen und bauphysikalischen Gründen für Holzweichfaserplatten und gegen eine Unterspannbahn in Form einer diffusionsoffenen Folie. Darauf erfolgte der Dachaufbau mit einer 4 cm starken Konterlattung als Hinterlüftungsebene, Lattung sowie die Eindeckung mit dem Nelskamp-Hohlfalzziegel H 15. In Abhängigkeit von der weiteren Verwendung des Raumes kann die Balkenlage später gedämmt werden, wofür die Weichfaserplatten als ideale Grundlage zur Gegendämmung dienen.

Bei der Eindeckung entschied Architekt Mensen, den Nelskamp-Hohlfalzziegel H 15, naturrot schwach reduziert, einzusetzen. Es handelt sich um einen Ziegel, der mit einem Geradschnitt versehen ist und sehr nah an die historischen Vorlagen heranreicht.

„Denn", so Mensen, „am Haupthaus der Burg Hülshoff haben wir einen traditionellen Kohlebrand verbaut. Eine Eindeckung der Vorburg, wie an der Hauptburg geschehen, kam aus brandschutzrechtlichen Gründen nicht infrage. Um ein einheitliches Erscheinungsbild zu erreichen, entschieden wir uns für den Hohlfalzziegel H 15, der in seinem Farbspiel dem historischen Vorbild sehr nahe kommt. Das wird durch einen Reduktionsbrand erreicht, durch den bereits der einzelne Ziegel ein Farbspiel hat, entsprechend dem traditionellen Kohlebrand. Nelskamp ist mit seinen traditionellen Brennöfen am Niederrhein in der Lage, solche Dachziegel herzustellen. In verschiedenen Phasen wurde vor Ort mit den Ergebnissen, die aus diesen Bränden geliefert wurden, experimentiert. Zusammen mit Nelskamp sind wir letztlich dann zu dem gekommen, was man jetzt auf dem Dach sieht. Denn dieser Dachziegel vereint traditionelle Optik mit moderner Technik. Beim H15 tragen auch die Kopf- und die hoch liegenden Längsfalze zur Anmutung einer geschwungenen, lebendigen Dachfläche bei."

„Der Hohlfalzziegel H15 erfüllt nicht nur die denkmalschutzrechtlichen Auflagen. Er ist auch zügig zu verarbeiten, denn breite Verschiebefalze sorgen für eine schnelle und problemlose Eindeckung", hebt Zimmerermeister Dominik Pöppelmann vom ausführenden Dachdeckerunternehmen Kleinwechter & Bröker hervor. Mit Mensen ist sich Pöppelmann auch einig in der Auffassung, dass Gutes „so wie früher" entstehe, wenn mit dem Material auch so gearbeitet werde wie damals.

Weitere Informationen: www.nelskamp.de

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